| Newsflash |
|---|
| Neues zur aktuellen Lage bezüglich "Insulinanaloga" |
|
|
|
| Geschrieben von Mike Martin | |
| Dienstag, 6. Mai 2008 | |
|
Protest erfolgreich: Therapieerhalt für Kinder mit Diabetes. so lautet die Pressemitteilung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Auch wir, der Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V., haben uns massiv für den Erhalt der Therapiefreiheit eingesetzt. Von Beginn an, waren wir bei der Anhörung des G-BA vertreten, haben in mehreren Schreiben Stellung bezogen zu dem geplanten Vorgehen mit den daraus resultierenden negativen Konsequenzen für betroffene Kinder und deren Familien. Des Weiteren haben wir uns in einem direkten Schreiben an Ministerin Ulla Schmidt gewandt und als Gründungsmitglied der Deutschen Diabetes-Union (Dachverband der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, des Bundes diabetischer Kinder und Jugendlicher e.V., des Deutschen Diabetiker-Bundes sowie des Verbandes der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V.) ebenfalls an das BMG gerichtet. Aber nicht nur wir, als größtem Kinder und Jugendverband für Betroffene mit Diabetes in Deutschland, sondern viele verschiedene Selbsthilfegruppen und Elterninitiativen sowie natürlich auch die Kinder - Diabetologen (Prof. T. Danne, aus Hannover als Vizepräsident der DDG) haben sich sehr eingesetzt für den Erhalt der weiteren Erstattung der kurzwirksamen Insulinanaloga durch die Krankenkassen.
Erfolg dieser Aktionen: Bereits 1 Tag vor der geplanten Pressekonferenz und der angekündigten Demonstration (Ausrichter BFJG) durch betroffene Kinder, deren Familien, Ärzte, Diabetesberater, Vertreter des BdKJ , meldete sich Ulla Schmidt zu Wort und versicherte, dass sie die Nöte und Ängste der betroffenen Familien verstehe und dass sie sich deshalb sehr dafür einsetzen werde, dass die Verordnung weiterhin nach rein medizinischen Gesichtspunkten getroffen werden kann. Der nächste eingeleitete Schritt des Bundesgesundheitsministeriums ist, laut Aussage der DDG - Presse Meldung, dass ein Veto gegen den G-BA Beschluss vom 21.02.2008 eingelegt werden wird. Die würde schlussendlich bedeuten, dass Kinder und Jugendliche auch weiterhin mit Analoginsulin behandelt werden kann, unabhängig von der preislichen Gestaltung und damit auch künftig Zugang zur der für sie individuell besten therapeutischen Behandlung haben. |
| < zurück | weiter > |
|---|


